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Die toskanische Küche

Seit Jahrhunderten unverändert, einfach und schlicht: die toskanische Küche ist fest mit der Historie verbunden.

Einige Rezepte gehen sogar bis auf die Etrusker zurück und wurden unverändert in die heutige Zeit überliefert. Wobei hier vor allem die Familie Medici zu erwähnen wäre.

Nicht allen ist z.B. die Existenz des Gerichtes mit dem Namen „Cibreo“ bekannt, eines der Lieblingsgerichte der Caterina Medici, welches vor nicht allzulanger Zeit wiederentdeckt worden ist und mittlerweile in der ganzen Toskana überaus beliebt ist.

Die typisch regionalen Rezepte haben ihren Ursprung im Mittelalter und sind sehr einfach. Einfach deshalb, weil der Handel mit Ware und Geld zu jener Zeit sehr eingeschränkt war. Man denke nur an die Suppe „ribollita“ aus Florenz oder den Kuchen „panforte“ aus Siena. Die Zutaten waren wenige und man musste sich mit dem zufrieden geben, was man im Haus hatte.

Die Bescheidenheit, die Unverfälschtheit und die Schlichtheit sind die gemeinsamen Eigenschaften aller toskanischer Gerichte; die toskanische Küche ist tatsächlich sehr bedacht auf Tradition und bäuerlichen Ursprung.

Sie ist also eher eine ländliche, aber sehr feine Küche mit einfachem und dennoch authentischem Geschmack.

Das Fleisch in der toskanischen Küche

Eine traditionelle Spezialität ist Fleisch, vor allem rotes Fleisch. In der ganzen Welt bekannt ist das „Chianina“, und hier besonders „la bistecca Fiorentina“, welches man von ausgewachsenen Rindern aus dem Chiana Tal gewinnt.

Aber auch Wildbret ist sehr verbreitet, man denke nur an Gerichte wie z.B. die berühmten „pappardelle al cinghiale“ oder gedämpftes Wildschwein in Soẞe.

Einen besonderen Platz nimmt darüber hinaus das helle (weiẞe) Fleisch ein, wie etwa Kanninchen oder Hühnchen. Für letzteres ist die Verbindung zum Rezept „Biancomangiare“ (ein Pudding aus Mandelmilch, Mehl und Zucker) aus der Zeit der Renaissance unausweichlich.

Aber auch seltenere Fleischsorten wie Gans, aus denen Hackfleisch, Wurst oder Gedünstetes hergestellt wird, geben die typischen toskanischen Spezialitäten wieder.

Fisch und Brot in der Toskana

An der toskanischen Küste hingegen ist das Hauptgericht Fisch.

Die am meisten verbreitete Art Fisch zuzubereiten ist wohl „alla livornese“ oder mit gebratenem Gemüse in Tomatensoẞe geschmort. Nach dieser Art der Zubereitung entstand die berühmte „Caciucco alla livornese“, eine traditionelle toskanische Fischsuppe.

Wie konnten wir nur das Brot vergessen? Toskanisches Brot ist berühmt dafür, dass es ohne Salz hergestellt wird. Viele typische Rezepte beinhalten Brot oder auch altes Brot.

Man denke nur an „panzanella“ (Brotscheiben mit Öl, Salz, Essig, Tomaten und Kräutern), an „pappa al pomodoro“ (dicke Brotsuppe aus frischen Tomaten) oder „alla ribolita“ (Gemüsesuppe)

Toskanische Nachspeisen und Weine

Und wie beendet man perfekterweise ein gutes Essen? Natürlich mit besten toskanischen Nachspeisen. Am bekanntesten sind diejenigen aus der Gegend um Sienapanforte (Mandel-und Früchtebrot), cavallucci (vegane Plätzchen) und ricciarelli (Mandelgebäck).

Nicht zu vergessen die „cantucci“ (Mandelgebäck) aus der Region um Prato, den „castagnaccio“ (Kastanienmehlkuchen) oder die „brutti ma buoni“ („hässlich, aber gut“, Kekse mit Haselnuss-oder Mandelgeschmack).

Zu guter Letzt fehlt noch der Wein, der schlieẞlich dazu beiträgt die typischen Gerichte noch besser zu verkosten.

Klima, Territorium und Ackerbau machen die Weine der Toskana, wie ChiantiMorellino di Scansano oder Brunello di Montalcino, zu den besten der Welt.

Jetzt, nachdem wir so viel über die toskanische Küche gesprochen haben, habt ihr bestimmt Hunger bekommen, oder?

Also, bindet euch die Küchenschürze um und holt die Töpfe raus! Denn im nächsten Artikel kochen wir zusammen ein typisches toskanisches Gericht.

Wiẞt ihr schon welches?

Ein kleiner Tipp: eines der Lieblingsgerichte von Caterina Medici…

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